Evaristo Felice Dall’Abaco (12 luglio 1675 - 12 luglio 1742): Concerto in do maggiore per oboe e orchestra op. 5 n. 5 (c1721). Concerto Köln.
- Allegro
- Grave [4:46]
- Allegro assai [7:30]
- Rondeau: Allegro [10:17]

Evaristo Felice Dall’Abaco (12 luglio 1675 - 12 luglio 1742): Concerto in do maggiore per oboe e orchestra op. 5 n. 5 (c1721). Concerto Köln.

Ottorino Respighi (9 luglio 1879 - 1836): Suite in sol maggiore per organo e archi (1906). Neues Berliner Kammerorchester, dir. Michael Erxleben.

Gustav Mahler (7 luglio 1860 - 1911): Das Lied von der Erde, ciclo di Lieder per 2 voci soliste (tenore e contralto oppure baritono) e orchestra (1908-09); testi desunti dalla raccolta Die chinesische Flöte (1907) di Hans Bethge, con varie modifiche e interpolazioni del compositore. Kathleen Ferrier, contralto; Set Svanholm, tenore; New York Philharmonic, dir. Bruno Walter. Registrato nel 1948.
I. Das Trinklied vom Jammer der Erde (da Li Bai, 701 - 762)
Schon winkt der Wein im goldnen Pokale,
Doch trinkt noch nicht, erst sing ich euch ein Lied!
Das Lied vom Kummer soll auflachend
in die Seele euch klingen. Wenn der Kummer naht,
liegen wüst die Gärten der Seele,
Welkt hin und stirbt die Freude, der Gesang.
Dunkel ist das Leben, ist der Tod.
Herr dieses Hauses!
Dein Keller birgt die Fülle des goldenen Weins!
Hier, diese Laute nenn’ ich mein!
Die Laute schlagen und die Gläser leeren,
Das sind die Dinge, die zusammen passen.
Ein voller Becher Weins zur rechten Zeit
Ist mehr wert als alle Reiche dieser Erde!
Dunkel is das Leben, ist der Tod.
Das Firmament blaut ewig und die Erde
Wird lange fest stehen und aufblühn im Lenz.
Du aber, Mensch, wie lang lebst denn du?
Nicht hundert Jahre darfst du dich ergötzen
An all dem morschen Tande dieser Erde!
Seht dort hinab! Im Mondschein auf den Gräbern
hockt eine wildgespenstische Gestalt –
Ein Aff ist’s! Hört ihr, wie sein Heulen hinausgellt
in den süßen Duft des Lebens!
Jetzt nehm den Wein! Jetzt ist es Zeit, Genossen!
Leert eure goldnen Becher zu Grund!
Dunkel ist das Leben, ist der Tod!
II. Der Einsame im Herbst (da Qian Qi, 710 - 782) [8:31]
Herbstnebel wallen bläulich überm See;
Vom Reif bezogen stehen alle Gräser;
Man meint’, ein Künstler habe Staub vom Jade
Über die feinen Blüten ausgestreut.
Der süße Duft der Blumen is verflogen;
Ein kalter Wind beugt ihre Stengel nieder.
Bald werden die verwelkten, goldnen Blätter
Der Lotosblüten auf dem Wasser ziehn.
Mein Herz ist müde. Meine kleine Lampe
Erlosch mit Knistern;
es gemahnt mich an den Schlaf.
Ich komm zu dir, traute Ruhestätte!
Ja, gib mir Ruh, ich hab Erquickung not!
Ich weine viel in meinen Einsamkeiten.
Der Herbst in meinem Herzen währt zu lange.
Sonne der Liebe, willst du nie mehr scheinen,
Um meine bittern Tränen mild aufzutrocknen?
III. Von der Jugend (forse da Li Bai) [17:27]
Mitten in dem kleinen Teiche
Steht ein Pavillon aus grünem
Und aus weißem Porzellan.
Wie der Rücken eines Tigers
Wölbt die Brücke sich aus Jade
Zu dem Pavillon hinüber.
In dem Häuschen sitzen Freunde,
Schön gekleidet, trinken, plaudern,
Manche schreiben Verse nieder.
Ihre seidnen Ärmel gleiten
Rückwärts, ihre seidnen Mützen
Hocken lustig tief im Nacken.
Auf des kleinen Teiches stiller
Wasserfläche zeigt sich alles
Wunderlich im Spiegelbilde,
Alles auf dem Kopfe stehend
In dem Pavillon aus grünem
Und aus weißem Porzellan;
Wie ein Halbmond steht die Brücke,
Umgekehrt der Bogen. Freunde,
Schön gekleidet, trinken, plaudern.
IV. Von der Schönheit (da Li Bai) [20:24]
Junge Mädchen pflücken Blumen,
Pflücken Lotosblumen an dem Uferrande.
Zwischen Büschen und Blättern sitzen sie,
Sammeln Blüten in den Schoß und rufen
Sich einander Neckereien zu.
Goldne Sonne webt um die Gestalten,
Spiegelt sie im blanken Wasser wider.
Sonne spiegelt ihre schlanken Glieder,
Ihre süßen Augen wider,
Und der Zephyr hebt mit Schmeichelkosen das Gewebe
Ihrer Ärmel auf, führt den Zauber
Ihrer Wohlgerüche durch die Luft.
O sieh, was tummeln sich für schöne Knaben
Dort an dem Uferrand auf mut’gen Rossen,
Weithin glänzend wie die Sonnenstrahlen;
Schon zwischen dem Geäst der grünen Weiden
Trabt das jungfrische Volk einher!
Das Roß des einen wiehert fröhlich auf
Und scheut und saust dahin;
Über Blumen, Gräser, wanken hin die Hufe,
Sie zerstampfen jäh im Sturm die hingesunknen Blüten.
Hei! Wie flattern im Taumel seine Mähnen,
Dampfen heiß die Nüstern!
Goldne Sonne webt um die Gestalten,
Spiegelt sie im blanken Wasser wider.
Und die schönste von den Jungfraun sendet
Lange Blicke ihm der Sehnsucht nach.
Ihre stolze Haltung is nur Verstellung.
In dem Funkeln ihrer großen Augen,
In dem Dunkel ihres heißen Blicks
Schwingt klagend noch die Erregung ihres Herzens nach.
V. Der Trunkene im Frühling (da Li Bai) [26:45]
Wenn nur ein Traum das Leben ist,
Warum denn Müh und Plag?
Ich trinke, bis ich nicht mehr kann,
Den ganzen, lieben Tag!
Und wenn ich nicht mehr trinken kann,
Weil Kehl und Seele voll,
So tauml’ ich bis zu meiner Tür
Und schlafe wundervoll!
Was hör ich beim Erwachen? Horch!
Ein Vogel singt im Baum.
Ich frag ihn, ob schon Frühling sei,
Mir ist als wie im Traum.
Der Vogel zwitschert: “Ja! Der Lenz
Ist da, sei kommen über Nacht!”
Aus tiefstem Schauen lausch ich auf,
Der Vogel singt und lacht!
Ich fülle mir den Becher neu
Und leer ihn bis zum Grund
Und singe, bis der Mond erglänzt
Am schwarzen Firmament!
Und wenn ich nicht mehr singen kann,
So schlaf ich wieder ein,
Was geht mich denn der Frühling an!?
Laßt mich betrunken sein!
VI. Der Abschied (da Meng Haoran, 689 - 740, e Wang Wei, 699 - 759) [30:56]
Die Sonne scheidet hinter dem Gebirge.
In alle Taeler steigt der Abend nieder
Mit seinen Schatten, die voll Kuehlung sind.
O sieh! Wie eine Silberbarke schwebt
Der Mond am blauen Himmelssee herauf.
Ich spuere eines feinen Windes Weh’n
Hinter den dunklen Fichten!
Der Bach singt voller Wohllaut
durch das Dunkel.
Die Blumen blassen im Daemmerschein.
Die Erde atmet voll von Ruh’ und Schlaf,
Alle Sehnsucht will nun traeumen.
Die mueden Menschen geh’n heimwaerts,
Um im Schlaf vergess’nes Glueck
Und Jugend neu zu lernen!
Die Voegel hocken still in ihren Zweigen.
Die Welt schlaft ein!
Es wehet kuehl im Schatten meiner Fichten.
Ich stehe hier und harre meines Freundes;
Ich harre sein zum letzten Lebewohl.
Ich sehne mich, o Freund, an deiner Seite
Die Schoenheit dieses Abends zu geniessen.
Wo bleibst du? Du laesst mich lang allein!
Ich wandle auf und nieder mit meiner Laute
Auf Wegen, die vom weichen Grase schwellen.
O Schoenheit!
O ewigen Liebens – Lebens – Trunk’ne welt!
Er stieg vom Pferd und reichte ihm
Den Trunk des Abschieds dar.
Er fragte ihn, wohin er fuehre
Und auch warum es muesste sein.
Er sprach, seine Stimme war umflort:
Du, mein Freund,
Mir war auf dieser Welt das Glueck nicht hold!
Wohin ich geh’?
Ich geh’, ich wand’re in die Berge.
Ich suche Ruhe fuer mein einsam Herz.
Ich wandle nach der Heimat, meiner Staette.
Ich werde niemals in die Ferne schweifen.
Still ist mein Herz und harret seiner Stunde!
Die liebe Erde allueberall
Blueht auf im Lenz und gruent aufs neu!
Allueberall und ewig blauen licht die Fernen!
Ewig… ewig…
Mahler allora aveva composto otto sinfonie e messo in musica un gran numero di poesie. Si era mosso dalla composizione polifonica a quella a voci diverse, talvolta sonorità e forme senza architettura nascondevano un anelito inquieto verso qualcosa di ancora proibito: la cacofonia. Quando componeva, lasciava pendere all’angolo della bocca un sigaro spento; si isolava in un piccolo chalet sul pendio della montagna sovrastante la loro dimora estiva.
Le sue sinfonie le scriveva sempre partendo dalla fine, sì, era il motivo per cui in generale era diventato compositore: per scoprire come avesse effettivamente inizio la musica. E nemmeno pensava seguendo un percorso piano e orizzontale come tutti gli altri, ma procedendo a grandi balzi.
[…]
Quella sera Alma lesse ad alta voce da Die chinesische Flöte per Mahler, che aveva trascorso tutta la giornata chiuso nel piccolo chalet sul pendio a lavorare a un andante comodo in re maggiore, una sequenza di suoni che potevano costituire il finale di un’ulteriore opera sinfonica.
Sì, quelle poesie le conosceva fin troppo bene da tempo. Talvolta ne era rimasto profondamente toccato. Era stato perfino convinto di avere il dovere di metterle in musica. […] Però non aveva mai trovato la via giusta per affrontare quel lavoro.
[…]
Il mattino seguente, mentre era in cammino verso il suo quaderno di musica e il suo pianoforte, Mahler si imbatté in uno dei contadini del villaggio. Grüss Gott, dissero entrambi. Poi Mahler sentì il contadino fischiettare un motivetto dall’angolo della bocca.
Si fermò ad ascoltare.
Curioso, disse fra sé. Curioso.
Mentre il contadino ripeteva instancabilmente la sua piccola melodia, Mahler si voltò e lo raggiunse di corsa. Ansimava pesantemente quando si fermò davanti al contadino fischiettante, il cuore di Mahler era già allora affetto da qualcosa di sconosciuto e ineluttabile. E domandò:
Mio ottimo signor coltivatore, dove avete preso quella melodia?
Melodia? disse il contadino.
Sì, disse Mahler, voi stavate fischiettando una melodia dall’angolo della bocca.
Non lo sapevo, disse il contadino.
No, disse Mahler, così è la musica, quasi sempre.
Volete dire questo pezzetto? disse il contadino. E nell’angolo sinistro della bocca fischiettò le cinque note do - re - mi - sol - la.
Proprio quello, disse Mahler. Proprio quello.
Ah, disse il contadino. Era un uccello. Un uccello variopinto dentro una gabbia, dei signori di Vienna si erano stancati di averlo, dicevano che era un’ara, e cantava a questo modo ogni giorno e notte. Se non gli mettevamo sopra la coperta.
Grazie, disse Mahler. Vi sono infinitamente grato.
Oh, fece il contadino. Di niente.
Fu ciò che diede l’avvio al lavoro. Per la prima volta in vita sua, Mahler scrisse con il pensiero rivolto tutto il tempo verso la fine, adesso sapeva come tutto avesse avuto inizio, il canto della miseria sulla terra.
(Da Il pappagallo di Mahler (1999) di Torgny Lindgren.
Traduzione di Carmen Giorgetti Cima, © Iperborea 2002)

Nancy Dalberg (6 luglio 1881 - 1949): Capriccio per orchestra (1918). Harmony Sinfonia Orchestra, dir. Lindsay Ryan.

Virgil Thomson (1896 - 1989): Fuga e Corale su Yankee Doodle per orchestra. Saint Louis Symphony Orchestra, dir. Leonard Slatkin.

Leoš Janáček (3 luglio 1854 - 1928): Příhody lišky Bystroušky (Storie della volpe Bystrouška, 1924), suite dall’opera. SWR Sinfonieorchester, dir. Václav Neumann.

František Xaver Pokorný (1729 - 2 luglio 1794): Concerto in re maggiore per corno e orchestra. Hermann Baumann, corno; Academy of St Martin in the Fields, dir. Iona Brow.

Ferdinando Paër (1° luglio 1771 - 1839): Concerto in re maggiore per organo e orchestra (c1810). Stefano Innocenti, organo; I Pomeriggi Musicali, dir. Marco Balderi.

Leopold Antonín Koželuh (26 giugno 1747 - 1818): Sinfonia in sol minore op. 22 n. 3, P I:5 (c1787).London Mozart Players, dir. Matthias Bamert.

Ernest Guiraud (26 giugno 1837 - 1892): Suite per orchestra n. 1 (1871). The Butler University Orchestra, dir. Jackson Wylie.

Gustave Charpentier (25 giugno 1860 - 1956): Impressions d’Italie, suite symphonique (1889). Brussels Philharmonic, dir. Hervé Niquet.

Jacques Offenbach (20 giugno 1819 - 1880): Grand Concerto in sol maggiore per violoncello e orchestra, detto Concerto militaire (1847-48). Edgar Moreau, violoncello; Les Forces Majeures, dir. Raphaël Merlin.

Carl Zeller (19 giugno 1842 - 1898): Grubenlichter-Walzer per orchestra su temi tratti dall’operetta Der Obersteiger (1894). Wiener Philharmoniker, dir. Riccardo Muti.

Georgs Pelēcis (18 giugno 1947): Plaukstošais jasmīns per violino, vibrafono e archi (2007). Kremerata Baltica, dir. e violino solista Gidon Kremer.

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Ich hatte viel Bekümmernis, cantata BWV 21, eseguita per la prima volta a Weimar il 17 giugno 1714. Ivan Podyomov, oboe; Stefanie True, soprano; Ulrike Malotta, contralto; Guy Cutting, tenore; Felix Schwandtke, basso; Netherlands Bach Society; Shunske Sato, violino e direzione.
Parte 1ª

Johan Wagenaar (1862 - 17 giugno 1941): Larghetto per oboe e orchestra da camera op. 40 (1934). Ingrid Nissen, oboe; Radio Symfonie Orkest, dir. Eri Klas.

Johann Adam Hiller (1728 - 16 giugno 1804): Ouverture per il Singspiel Die Jagd (1770). Gewandhausorchester Leipzig, dir. Herbert Blomstedt.

Guy Ropartz (15 giugno 1864 - 1955): La Cloche des morts per orchestra (originariamente intitolato Le Convoi du Fermier; 1887). Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dir. Emmanuel Krivine.

Johann Wilhelm Hertel (1727 - 14 giugno 1789): Concerto in mi bemolle maggiore per oboe, tromba e archi. Ulf Bjurenhed, oboe; Niklas Eklund, tromba; Drottningholms Barockensemble, dir. Nils-Erik Sparf.
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Théodore Dubois (1837 - 11 giugno 1924): Symphonie française in fa minore (1908). Orchestra Les Siècles, dir. François-Xavier Roth.

Ann Millikan (10 giugno 1963): Millikan Symphony per orchestra (2015), dedicata alla memoria di Bob Millikan (1957-2012), fratello della compositrice. Jennifer Curtis, violino solista (nel IV movimento); Boston Modern Orchestra Project, dir. Gil Rose.

Tomaso Albinoni (8 giugno 1671 - 1751): Concerto a cinque in fa maggiore per 2 oboi, archi e basso continuo op. 9 n. 3 (1722). Advent Chamber Orchestra.
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Paolo Ugoletti (7 giugno 1956): Easy links per viola, clavicembalo e archi (2022). Elena Laffranchi, viola; Natalija Martynova, clavicembalo; Orchestra d’archi di Leopoli, dir. Filippo Ferruggiara.

Iain Hamilton (6 giugno 1922 - 2000): Scottish Dances per orchestra op. 32 (1956). The Scottish National Orchestra, dir. Alexander Gibson.
Erich Wolfgang Korngold (29 maggio 1897 - 1957): Concerto in re maggiore per violino e orchestra op. 35 (1945). Gil Shaham, violino; London Symphony Orchestra, dir. André Previn.

Shahrdad Rohani (27 maggio 1954): Dance of Spring per pianoforte e orchestra (1991) interpretata dall’autore con The Orion Symphony Orchestra.

Gustav Holst (1874 - 25 maggio 1934): The Planets, suite per orchestra (1914-16). Royal Liverpool Philharmonic Orchestra & Chorus, dir. sir Charles Mackerras.
Non è astronomia, è astrologia più mitologia 😉
Quale dei sette pianeti di Holst è il vostro preferito?

Mikuláš Schneider-Trnavský (24 maggio 1881 - 28 maggio 1958): Sinfonia n. 1 in mi minore, Spomienková (1956). Symfonický orchester Slovenského rozhlasu v Bratislave (Orchestra sinfonica della Radio slovacca a Bratislava), dir. Ondrej Lenárd.

Georg Schumann (1866 - 23 maggio 1952): Sinfonia in si minore (1887). Münchner Rundfunkorchester, dir. Christoph Gedschold.
Heinz Holliger (21 maggio 1939): (S)irató, monodia per grande orchestra, in memoriam Sándor Veress (1992-93). Sinfonieorchester Basel diretta dall’autore. Qui alcune informazioni relative a questa composizione, cui nel 1994 fu assegnato il Prix de composition de la Fondation Prince Pierre de Monaco.
