Buxheimer Orgelbuch – I

Anonimi (sec. XV): 7 composizioni dal Buxheimer Orgelbuch. Ton Koopman all’organo del triforio della Cattedrale di Metz.

  1. Praeambulum super G
  2. Kyrie Angelicum [0:58]
  3. Wolhin lass vögelin sorgen [4:38]
  4. Benedicite [5:38]
  5. Wach uff myn Hört (da Oswald von Wolkenstein) [8:56]
  6. Annabasanna [10:24]
  7. Luffile [12:29]

🇮🇹 Buxheimer Orgelbuch significa libro (Buch) per organo (Orgel) di Buxheim: si tratta di una raccolta manoscritta di composizioni organistiche redatta intorno al 1460-70 per il Priorato di Buxheim (presso Memmingen, in Baviera). Questa silloge costituisce uno dei più importanti documenti relativi alle origini della musica strumentale — se si escludono pochi esempi di com­po­si­zio­ni destinate a accompagnare la danza, prima del­la fine del Medioevo la tradizione musicale scritta riguarda pressoché esclu­si­va­mente il repertorio vocale. Il Buxheimer Orgelbuch contiene 256 brani, alcuni dei quali sono trascrizioni di chansons e Lieder di autori coevi o dell’epoca im­me­dia­ta­men­te precedente.

🇬🇧 The Buxheimer Orgelbuch (Buxheim Organ Book) is a manuscript anthology of organ pieces created around 1460-70 for the Buxheim Charterhouse (near Memmingen, Bavaria). This collection is one of the most impor­tant documents relating to the origins of instrumental music — if we exclude a few examples of compositions conceived to accompany dance, before the end of the Middle Ages the written musical tradition concerned almost exclusively the vocal repertoire. The Buxheimer Orgelbuch contains 256 pieces, some of which are transcriptions of chansons and Lieder by contemporary or immediately preceding composers.

Beatlecracker Suite

Arthur Wilkinson (3 settembre 1919 - 1968): Beatlecracker Suite per orchestra (1965), arran­gia­men­to di alcune canzoni dei Beatles sulla base dello Schiaccianoci di Čajkovskij. Orchestra filarmonica di Praga (Filharmonici města Prahy), dir. Gavin Sutherland.

  1. Miniature Overture (Help!)
  2. March (When I’m Sixty-Four)
  3. Dance of the Sugar Plum Fairy (Can’t Buy Me Love)
  4. Arabian Dance (It’s For You)
  5. Chinese Dance (Ticket To Ride)
  6. Dance of the Reed Flutes (She Loves You)
  7. Waltz of the Flowers (From Me To You)
  8. Pas de deux (All My Loving)

Beatles

Soleils de septembre

Lili Boulanger (1893 - 1918): Soleils de septembre per coro e pianoforte (1912) su testo di Auguste Lacaussade (da Poèmes et Paysages). Friederike Schorling, contralto; Orpheus Vokalensemble, dir. Michael Alber; Antonii Baryshevskyi, pianoforte.

Sous les tièdes rayons des soleils de septembre
Le ciel est doux, mais pâle: et la terre jaunit.
Dans les forêts la feuille a la couleur de l’ambre;
L’oiseau ne chante plus sur le bord de son nid.

Du toit des laboureurs ont fui les hirondelles;
La faucille a passé sur l’épi d’or des blés;
On n’entend plus dans l’air de frémissements d’ailes:
Le merle siffle seul au fond des bois troublés.

La mousse est sans parfum, les herbes sans mollesse;
Le jonc sur les étangs se penche soucieux;
Le soleil, qui pâlit, d’une tiède tristesse
Emplit au loin la plaine et les monts et les cieux.

Les jours s’abrègent ; l’eau qui court dans la vallée
N’a plus ces joyeux bruits qui réjouissaient l’air:
Il semble que la terre, et frileuse et voilée,
Dans ses premiers frissons sente arriver l’hiver.

Ô changeantes saisons! ô lois inexorables!
De quel deuil la nature, hélas! va se couvrir!
Soleils des mois heureux, printemps irréparables,
Adieu! ruisseaux et fleurs vont se taire et mourir.

Mais console-toi, terre! ô Nature! ô Cybèle!
L’hiver est un sommeil et n’est point le trépas:
Les printemps reviendront te faire verte et belle;
L’homme vieillit et meurt, toi, tu ne vieillis pas!

Tu rendras aux ruisseaux, muets par la froidure,
Sous les arceaux feuillus leurs murmures chanteurs;
Aux oiseaux tu rendras leurs nids dans la verdure;
Aux lilas du vallon tu rendras ses senteurs.

Ah! des germes captifs quand tu fondras les chaînes,
Quand, de la sève à flots épanchant la liqueur,
Tu feras refleurir les roses et les chênes,
Ô Nature! avec eux fais refleurir mon cœur!

Rends à mon sein tari les poétiques sèves,
Verse en moi les chaleurs dont l’âme se nourrit,
Fais éclore à mon front les gerbes de mes rêves,
Couvre mes rameaux nus des fleurs de mon esprit.

Sans l’ivresse des chants, ma haute et chère ivresse,
Sans le bonheur d’aimer, que m’importent les jours!
Ô soleils! ô printemps! je ne veux la jeunesse
Que pour toujours chanter, que pour aimer toujours!

Le strofe in corsivo sono omesse nella composizione di Lili Boulanger.

September Song

Kurt Weill (1900 - 1950): September Song (1938); testo di Maxwell Anderson (1888 - 1959). Lotte Lenya, voce; American Theater Songs Orchestra, dir. Maurice Levine.

Oh, it’s a long, long while from May to December
But the days grow short when you reach September
When the autumn weather turns the leaves to flame
One hasn’t got time for the waiting game.

Oh, the days dwindle down to a precious few
September, November
And these few precious days I’ll spend with you
These precious days I’ll spend with you.

Notturno – IX

Othmar Schoeck (1º settembre 1886 - 1957): Notturno, 5 pezzi per voce e quartetto d’archi op. 47 (1933) su testi di Nikolaus Lenau e Gottfried Keller. Niklaus Tüller, baritono; Quartetto d’archi di Berna.

I.

– Ruhig (testo: Liebe und Vermählung di Lenau)

Sieh dort den Berg mit seinem Wiesenhange,
Die Sonne hat verzehrend ihn durchglüht,
Und Strahl auf Strahl noch immer niedersprüht;
Wie sehnt er nach der Wolke sich so bange!

Dort schwebt sie schon in ihrem luft’gen Gange,
Auf deren Kuß die Blumenfreude blüht;
Wie flehend sich um ihre Neigung müht
Der Berg, daß sie sein Felsenarm umfange!

Sie kommt, sie naht, sie wird herniedersinken,
Er aber die Erquickungsreiche tief
Hinab in seinen heißen Busen trinken.

Und auferblühn’ in wonniger Beseelung
Wird, was an schönen Blüten in ihm schlief,
Ein treues Bild der Liebe, der Vermählung!

Sieh hier den Bach, anbei die Waldesrose:
Sie mögen dir vom Lieben und Vermählen
Die wandelbaren, täuschungsvollen Lose
Getreuer viel, als Berg und Wolk, erzählen.

Die Rose lauscht ins liebliche Getose,
Umsungen von des Haines süßen Kehlen,
Und ihr zu Füßen weint der Ruhelose,
Der immer naht, ihr immer doch zu fehlen.

Ein schönes Spiel! solang der Frühling säumt,
Die Rose hold zum Bach hinunter träumt,
Solang ihr Bild in seinen Wellen zittert.

Wenn Sommersgluten sie vom Strauche jagen,
Wenn sie vom Bache wird davongetragen,
Dann ist sie welk, der Zauber ist verwittert!

– Andante appassionato [5:07]

– Etwas breiter (testo: Der schwere Abend di Lenau) [10:29]

Die dunklen Wolken hingen
Herab so bang und schwer,
Wir beide traurig gingen
Im Garten hin und her.

So heiß und stumm, so trübe
Und sternlos war die Nacht,
So ganz, wie unsre Liebe,
Zu Tränen nur gemacht.

Und als ich mußte scheiden
Und gute Nacht dir bot,
Wünscht’ ich bekümmert beiden
Im Herzen uns den Tod.

– Sehr ruhig (testo: Blick in den Strom di Lenau) [12:42]

Sahst du ein Glück vorübergehn,
das nie sich wiederfindet,
Ist’s gut in einen Strom zu sehn,
wo alles wogt und schwindet.

O, starre nur hinein, hinein;
Du wirst es leichter missen,
Was dir, und soll’s dein Liebstes sein,
Vom Herzen ward gerissen.

Blick unverwandt hinab zum Fluß,
Bis deine Tränen fallen,
Und sieh durch ihren warmen Guß
Die Flut hinunterwallen.

Hinträumend wird Vergessenheit
Des Herzens Wunde schließen;
Die Seele sieht mit ihrem Leid
Sich selbst vorüberfließen.


II. [15:49]

– Presto (testo: Traumgewalten di Lenau)

Der Traum war so wild, der Traum war so schaurig
So tief erschütternd, unendlich traurig.
Ich möchte gerne mir sagen:
Daß ich ja fest geschlafen hab,
Daß ich ja nicht geträumt hab,
Doch rinnen mir noch die Tränen herab,
Ich höre mein Herz noch schlagen.

Ich bin erwacht in banger Ermattung,
Ich finde mein Tuch durchnäßt am Kissen,
Wie mans heimbringt von einer Bestattung;
Hab ichs im Traume hervorgerissen
Und mir getrocknet das Gesicht?
Ich weiß es nicht.
Doch waren sie da, die schlimmen Gäste,
Sie waren da zum nächtlichen Feste.

Ich schlief, mein Haus war preisgegeben,
Sie führten darin ein wüstes Leben.
Nun sind sie fort, die wilden Naturen;
In diesen Tränen find ich die Spuren,
Wie sie mir alles zusammengerüttet
Und über den Tisch den Wein geschüttet.


III. [19:08]

– Unuhig bewegt (testo: Ein Herbstabend di Lenau)

Es weht der Wind so kühl, entlaubend rings die Äste,
Er ruft zum Wald hinein: Gut Nacht, ihr Erdengäste!

Am Hügel strahlt der Mond, die grauen Wolken jagen
Schnell übers Tal hinaus, wo alle Wälder klagen.

Das Bächlein schleicht hinab, von abgestorbnen Hainen
Trägt es die Blätter fort mit halbersticktem Weinen.

Nie hört ich einen Quell so leise traurig klingend,
Die Weid am Ufer steht, die weichen Äste ringend.

Und eines toten Freunds gedenkend lausch ich nieder
Zum Quell, er murmelt stets: wir sehen uns nicht wieder!

Horch! plötzlich in der Luft ein schnatterndes Geplauder:
Wildgänse auf der Flucht vor winterlichem Schauder.

Sie jagen hinter sich den Herbst mit raschen Flügeln,
Sie lassen scheu zurück das Sterben auf den Hügeln.

Wo sind sie? ha! wie schnell sie dort vorüberstreichen
Am hellen Mond und jetzt unsichtbar schon entweichen;

Ihr ahnungsvoller Laut läßt sich noch immer hören,
Dem Wandrer in der Brust die Wehmut aufzustören.

Südwärts die Vögel ziehn mit eiligem Geschwätze;
Doch auch den Süden deckt der Tod mit seinem Netze.

Natur das Ewge schaut in unruhvollen Träumen,
Fährt auf und will entfliehn den todverfallnen Räumen.

Der abgerißne Ruf, womit Zugvögel schweben,
Ist Aufschrei wirren Traums von einem ew’gen Leben.

Ich höre sie nicht mehr, schon sind sie weit von hinnen;
Die Zweifel in der Brust den Nachtgesang beginnen:

Ists Erdenleben Schein? – ist es die umgekehrte
Fata Morgana nur, des Ew’gen Spiegelfährte?

Warum denn aber wird dem Erdenleben bange,
Wenn es ein Schein nur ist, vor seinem Untergange?

Ist solche Bängnis nur von dem, was wird bestehen,
Ein Widerglanz, daß auch sein Bild nicht will vergehen?

Dies Bangen auch nur Schein? So schwärmen die Gedanken,
Wie dort durchs öde Tal die Herbstesnebel schwanken.


IV. [25:36]

– Ruhig und leise (testo: Herbst di Lenau)

Rings ein Verstummen, ein Entfärben:
Wie sanft den Wald die Lüfte streicheln,
Sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln;
Ich liebe dieses milde Sterben.

Von hinnen geht die stille Reise,
Die Zeit der Liebe ist verklungen,
Die Vögel haben ausgesungen,
Und dürre Blätter sinken leise.

Die Vögel zogen nach dem Süden,
Aus dem Verfall des Laubes tauchen
Die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen,
Die Blätter fallen stets, die müden.

In dieses Waldes leisem Rauschen
Ist mir als hör’ ich Kunde wehen,
daß alles Sterben und Vergehen
Nur heimlich still vergnügtes Tauschen.


V. [28:17]

– Rasch und kräftig (testo: Der einsame Trinker di Lenau)

«Ach, wer möchte einsam trinken,
Ohne Rede, Rundgesang,
Ohne an die Brust zu sinken
Einem Freund im Wonnedrang?»

Ich; – die Freunde sind zu selten;
Ohne Denken trinkt das Tier,
Und ich lad aus andern Welten
Lieber meine Gäste mir.

Wenn im Wein Gedanken quellen,
Wühlt ihr mir den Schlamm empor,
Wie des Ganges heilge Wellen
Trübt ein Elephantenchor.

Dionys in Vaterarme
Mild den einzlen Mann empfing,
Der, gekränket von dem Schwarme,
Nach Eleusis opfern ging.

– Allegretto (ruhig) [29:57]

– Breiter (testo: Impromptu di Lenau) [31:46]

O Einsamkeit! wie trink ich gerne
Aus deiner frischen Waldzisterne!

– Allegretto tranquillo (testo: Heerwagen, mächtig Sternbild der Germanen di Keller) [32:16]

Heerwagen, mächtig Sternbild der Germanen,
das du fährst mit stetig stillem Zuge
über den Himmel deine herrliche Bahn,
von Osten aufgestiegen alle Nacht!
O fahre hin und kehre täglich wieder!
Sieh meinen Gleichmut und mein treues Auge,
das dir folgt so lange Jahre!
Und bin ich müde, o so nimm die Seele,
die so leicht an Wert, doch auch an üblem Willen,
nimm sie auf und laß sie mit dir reisen,
schuldlos wie ein Kind, das deine Strahlendeichsel
nicht beschwert, hinüber!
ich spähe weit, wohin wir fahren.


Othmar Schoeck

Luan Tan

Chén Qígāng (28 agosto 1951): Luan Tan (乱弹), variazioni sinfoniche (2015). Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dir. Alexandre Bloch.

  1. Tema
  2. Variazione n. 1 [1:45]
  3. Variazione n. 2 [4:10]
  4. Variazione n. 3 [5:55]
  5. Variazione n. 4 [7:22]
  6. Variazione n. 5 [9:21]
  7. Variazione n. 6 [11:25]
  8. Variazione n. 7 [13:37]
  9. Variazione n. 8 [15:48]
  10. Variazione n. 9 [18:00]
  11. Variazione n. 10 [18:24]
  12. Variazione n. 11 [18:52]

«Luan tan (letteralmente: musica caotica o note casuali) è uno stile musicale proprio del teatro cinese del XVII secolo, all’epoca della cosiddetta «transizione Ming–Qing» (1618-1683). Rispetto alla consolidata tradizione del teatro kūnqǔ, la musica in stile luan tan era notevolmente più audace, più brusca e tendeva a essere più virtuosistica […]. Se per gli intenditori cinesi l’opera kūnqǔ è sinonimo di eleganza e raffinatezza, luan tan è stilisticamente il suo contrario, molto radicato nelle tradizioni popolari.
«Nel corso degli anni, la mia musica è stata spesso definita “malinconica”, “sentimentale” e “raffinata”. Sicché ho voluto provare a produrre qualcosa di molto diverso dal consueto: in questo senso, la composizione di Luan Tan è stata una specie di battaglia contro me stesso. Elementi che di solito compaiono nei miei lavori, come i prolungati melismi, le melodie suadenti e le armonie sontuose, sono quasi completamente assenti, sostituiti da schemi ritmici iterati, brevi motivi assai spiccati e ripetizioni che si fanno via via più imponenti.
«Dal momento che l’ispirazione stilistica scaturisce dal luan tan, elementi musicali caratteristici del teatro tradizionale cinese sono inevitabilmente presenti nella composizione, nella quale hanno particolare risalto l’uso dei temple-blocks e il contrappunto quasi cacofonico dei piatti cinesi» (Chén Qígāng).


Temple-blocks

Dolci pesi da sopportare

Tomás Luis de Victoria (1548 - 27 agosto 1611): Vere languores nostros, mottetto a 4 voci (pubblicato in Motecta, que partim quaternis, partim quinis, alia senis, alia octonis vocibus concinuntur, vol. I, 1572, n. 11). The Sixteen, dir. Harry Christophers.

Vere languores nostros ipse tulit
et dolores nostros ipse portavit
cujus livore sanati sumus.

Dulce lignum, dulce clavos,
dulcia ferens pondera
quae sola fuisti digna sustinere
regem coelorum et Dominum.

Con preghiere dai dolci suoni

Josquin des Prez (c1450 - 27 agosto 1521): Inviolata, integra et casta es, mottetto a 5 voci (pubblicato per la prima volta nella raccolta Liber selectarum cantionum quas vulgo mutetas appellant, Augusta 1520, n. 10). Ensemble Schola Antiqua, dir. Michael Alan Anderson.

Inviolata, integra et casta es Maria:
Quae es effecta fulgida caeli porta.
O Mater alma Christi carissima:
Suscipe pia laudum praeconia.
Te nunc flagitant devota corda et ora:
Nostra ut pura pectora sint et corpora.
Tua per precata dulcisona:
Nobis concedas veniam per saecula.
O benigna! O Regina! O Maria!
Quae sola inviolata permansisti.


Andante recitando

Constant Lambert (23 agosto 1905 - 21 agosto 1951): Concerto per pianoforte e 9 strumenti (1931). Alessandro De Curtis, pianoforte; Harmonia Ensemble, dir. Giuseppe Grazioli.

  1. Ouverture: Allegro – Cadenza – Andante espressivo – Coda
  2. Intermède: Andante recitando – Allegro scherzando – Andante tranquillo – Allegretto non troppo [8:15]
  3. Finale: Lugubre – Lento [17:51]

Concerto per contrabbasso – I

Jan Křtitel Vaňhal (Johann Baptist Wanhal; 1739 - 20 agosto 1813): Concerto in mi bemolle maggiore per contrabbasso e orchestra. Scott Pingel, contrabbasso; San Francisco Academy Orchestra, dir. Andrei Gorbatenko.

  1. Allegro moderato
  2. Adagio [7:48]
  3. Allegro [14:32]

À ma dame importune

Claudin de Sermisy (c1490 - 1562): Las! je m’y plains, chanson a 4 voci (pubblicata in Trente et sept chansons musicales a quatre parties, 1528, n. 36). Ensemble «Clément Janequin».

Las! Je m’y plains, mauldicte soit fortune,
quant pour aimer je n’ai que desplaisir.
Venez, regretz, venez mon coeur saisir,
et le monstrez a ma dame importune.


Francesco Canova, detto Francesco da Milano, Francesco del Liuto e il Divino (18 agosto 1497 - 1543): Las! je m’y plains di Sermisy intavolata per liuto (1536). Valéry Sauvage.


Très rapide – Lent

Jean Barraqué (1928 - 17 agosto 1973): Sonata per pianoforte (1950-52). Roger Woodward (registrazione del 1972 realizzata in presenza dell’autore).
La Sonata di Barraqué, unanimemente considerata un capolavoro del serialismo, si evolve in un unico movimento, suddiviso in due sezioni: la seconda, Lent, ha inizio a 19:16.

Barraqué, Sonata

Chant après chant

Jean Barraqué (1928 - 17 agosto 1973): Chant après chant per voce, 6 percussionisti e pianoforte (1965-66), testi di Barraqué e Hermann Broch. Jamie Jordan, soprano; University of South Florida Percussion Ensemble: Jacob Dike, Armando Ayala, Kevin Cross, Beran Harp, Amanda Dezee e Christopher Herman; Corey Merenda, pianoforte; dir. Robert McCormick.

Il «Mahler africano»

Samuel Coleridge-Taylor (15 agosto 1875 - 1912): Ouverture per The Song of Hiawatha, trilogia corale op. 30 (1901) su testi di Henry Wadsworth Longfellow. RTÉ Concert Orchestra, dir. Adrian Leaper.

Agli interessati YouTube offre la possibilità di ascoltare l’intera trilogia. Nato a Holborn, Londra, da padre creolo originario della Sierra Leone e madre inglese, Samuel Coleridge-Taylor fu così chiamato in onore del poeta Samuel Taylor Coleridge. Affermatosi quale compositore e direttore d’orchestra, nei primi anni del ‘900 si recò in tournée negli Stati Uniti, ottenendo un grandissimo successo; l’appellativo di «Mahler africano» gli fu assegnato dai membri (bianchi) di un’orchestra newyorkese da lui diretta nel 1910. Morì a 37 anni di polmonite.