Quella pace gradita

Alessandro Scarlatti (1660 - 24 ottobre 1725): Quella pace gradita, cantata da camera per soprano, flauto dolce, violino, violoncello e basso continuo H 610. Alicia Amo, soprano; ensemble La Ritirata, dir. Josetxu Obregón.

I. Sinfonia: Andante

II. Quella pace gradita (recitativo)

Quella pace gradita,
ch’or non alberga più dentro al mio seno,
fa che la propria vita odio ed aborro.
Amor, tu sai s’io peno
e se penai la serie di tant’anni,
ma ne raccolsi sol messe d’affanni.
Or questa pover’alma,
che stanca è di soffrir, cerca la calma.

III. Crudel tiranno Amore (aria)

Crudel tiranno Amore,
non più tormenti, no,
non tante pene.
Ché stanco questo core
soffrir già più non può
tante catene.

IV. O voi selve beate (recitativo)

O voi selve beate,
che nel sen racchiudete un silenzio,
una quiete sì gradita
che a star con voi m’invita;
oh, quanto, o Dio, invidio la tua sorte,
caro augellin che godi
tra quei graditi orrori
nell’innocenza tua i puri amori.

V. Care selve, soggiorni di quiete (aria)

Care selve, soggiorni di quiete,
star con voi sol brama il mio cor.
Stanco di più penar,
or brama di passar l’ore più liete
lontano dalle cure, e dall’Amor.

VI. Lungi, lungi da me, tiranno Amore (recitativo)

Lungi, lungi da me, tiranno Amore;
che quest’alma è avvilita
da sognati contenti,
da continui tormenti,
che m’opprimono il cor per tua cagione,
e me fanno bramare
d’abitar nelle selve,
di viver tra le belve.
Sì, sì, verrò a trovarvi,
solitudini amate:
date ricetto a un infelice core,
che dentro a voi nascoso
spera trovar riposo.

VII. Teco, o mesta tortorella (aria)

Teco, o mesta tortorella,
viver voglio in compagnia.
Dov’è ’l bosco più frondoso,
dove più la selva è bella
starò ascoso per dar quiete all’alma mia.

Gli sghignazzi di Satana

Johannes Brahms (1833 - 1897): Trio in si maggiore per violino, violoncello e pianoforte op. 8 (1854, seconda versione 1889). Clara-Jumi Kang, violino; Jian Wang, violoncello; Alessandro Taverna, pianoforte.

  1. Allegro con brio
  2. Scherzo: Allegro molto [15:50]
  3. Adagio [22:37]
  4. Allegro [30:56]

Iniziammo a far musica verso le quattro ed eseguimmo due sonate per violino e pianoforte di Beethoven e un trio di Schubert. Dopo il tè venne finalmente il momento del Trio in si maggiore. Ho un debole per questo trio, soprattutto per l’attacco, di solenne esultanza.

[…]

Il secondo movimento del Trio in si maggiore, i cui ritmi mi hanno tante volte angosciato e scosso: mai sono riuscito a suonarlo fino all’ultima nota senza un profondo abbattimento, pur amandolo di vera passione.

Uno Scherzo, certo. Ma che genere di Scherzo! In esso lievita una terribile allegria, una gaiezza che raggela il sangue. Risa spettrali vorticano nello spazio, un folleggiare cupo, sfrenato e carnascialesco di creature dal piede caprino: questo è l’attacco, così inizia questo Scherzo bizzarro. E all’improvviso dal baccanale d’inferno si libra alta una voce solitaria, la voce di un’anima smarrita, la voce di un cuore straziato dal terrore che confida la sua pena.

Ma ecco nuovamente irrompere gli sghignazzi di Satana, travolgono fragorosi quegli accenti puri e lacerano in mille brani il canto. La voce riprende vigore, incerta e lieve, trova la sua melodia e la trasporta verso l’alto, quasi volesse fuggire in sua compagnia in un mondo diverso.

I diavoli dell’inferno tuttavia prevalgono, si è fatto giorno, l’estremo giorno, il giorno del Giudizio, Satana trionfa sull’anima peccatrice e la voce straziata dell’uomo precipita dalla sublime altezza giù giù nel disperato sghignazzo di Giuda.

Al termine del movimento, rimasi per lunghi minuti silenzioso fra spettatori silenziosi. Poi quell’universo desolato di larve cupe e incalzanti svanì. La visione del Giudizio si dissolse, l’incubo apocalittico si dileguò e mi rese la libertà.

da Leo Perutz, Il Maestro del Giudizio universale (Der Meister des Jüngsten Tages, 1923)
traduzione di Margherita Belardetti
© 2012 Adelphi Edizioni, Milano

Allegro giusto – I

Bartolomeo Campagnoli (10 settembre 1751 - 1827): Concerto in si bemolle maggiore per violino e orchestra op. 15 (c1820). Francesco Manara, violino; Orchestra di Padova e del Veneto, dir. Giancarlo Andretta.

  1. Allegro giusto
  2. Poco adagio cantabile [11:58]
  3. Rondò: Allegretto [18:51]

Notturno – IX

Othmar Schoeck (1º settembre 1886 - 1957): Notturno, 5 pezzi per voce e quartetto d’archi op. 47 (1933) su testi di Nikolaus Lenau e Gottfried Keller. Niklaus Tüller, baritono; Quartetto d’archi di Berna.

I.

– Ruhig (testo: Liebe und Vermählung di Lenau)

Sieh dort den Berg mit seinem Wiesenhange,
Die Sonne hat verzehrend ihn durchglüht,
Und Strahl auf Strahl noch immer niedersprüht;
Wie sehnt er nach der Wolke sich so bange!

Dort schwebt sie schon in ihrem luft’gen Gange,
Auf deren Kuß die Blumenfreude blüht;
Wie flehend sich um ihre Neigung müht
Der Berg, daß sie sein Felsenarm umfange!

Sie kommt, sie naht, sie wird herniedersinken,
Er aber die Erquickungsreiche tief
Hinab in seinen heißen Busen trinken.

Und auferblühn’ in wonniger Beseelung
Wird, was an schönen Blüten in ihm schlief,
Ein treues Bild der Liebe, der Vermählung!

Sieh hier den Bach, anbei die Waldesrose:
Sie mögen dir vom Lieben und Vermählen
Die wandelbaren, täuschungsvollen Lose
Getreuer viel, als Berg und Wolk, erzählen.

Die Rose lauscht ins liebliche Getose,
Umsungen von des Haines süßen Kehlen,
Und ihr zu Füßen weint der Ruhelose,
Der immer naht, ihr immer doch zu fehlen.

Ein schönes Spiel! solang der Frühling säumt,
Die Rose hold zum Bach hinunter träumt,
Solang ihr Bild in seinen Wellen zittert.

Wenn Sommersgluten sie vom Strauche jagen,
Wenn sie vom Bache wird davongetragen,
Dann ist sie welk, der Zauber ist verwittert!

– Andante appassionato [5:07]

– Etwas breiter (testo: Der schwere Abend di Lenau) [10:29]

Die dunklen Wolken hingen
Herab so bang und schwer,
Wir beide traurig gingen
Im Garten hin und her.

So heiß und stumm, so trübe
Und sternlos war die Nacht,
So ganz, wie unsre Liebe,
Zu Tränen nur gemacht.

Und als ich mußte scheiden
Und gute Nacht dir bot,
Wünscht’ ich bekümmert beiden
Im Herzen uns den Tod.

– Sehr ruhig (testo: Blick in den Strom di Lenau) [12:42]

Sahst du ein Glück vorübergehn,
das nie sich wiederfindet,
Ist’s gut in einen Strom zu sehn,
wo alles wogt und schwindet.

O, starre nur hinein, hinein;
Du wirst es leichter missen,
Was dir, und soll’s dein Liebstes sein,
Vom Herzen ward gerissen.

Blick unverwandt hinab zum Fluß,
Bis deine Tränen fallen,
Und sieh durch ihren warmen Guß
Die Flut hinunterwallen.

Hinträumend wird Vergessenheit
Des Herzens Wunde schließen;
Die Seele sieht mit ihrem Leid
Sich selbst vorüberfließen.


II. [15:49]

– Presto (testo: Traumgewalten di Lenau)

Der Traum war so wild, der Traum war so schaurig
So tief erschütternd, unendlich traurig.
Ich möchte gerne mir sagen:
Daß ich ja fest geschlafen hab,
Daß ich ja nicht geträumt hab,
Doch rinnen mir noch die Tränen herab,
Ich höre mein Herz noch schlagen.

Ich bin erwacht in banger Ermattung,
Ich finde mein Tuch durchnäßt am Kissen,
Wie mans heimbringt von einer Bestattung;
Hab ichs im Traume hervorgerissen
Und mir getrocknet das Gesicht?
Ich weiß es nicht.
Doch waren sie da, die schlimmen Gäste,
Sie waren da zum nächtlichen Feste.

Ich schlief, mein Haus war preisgegeben,
Sie führten darin ein wüstes Leben.
Nun sind sie fort, die wilden Naturen;
In diesen Tränen find ich die Spuren,
Wie sie mir alles zusammengerüttet
Und über den Tisch den Wein geschüttet.


III. [19:08]

– Unuhig bewegt (testo: Ein Herbstabend di Lenau)

Es weht der Wind so kühl, entlaubend rings die Äste,
Er ruft zum Wald hinein: Gut Nacht, ihr Erdengäste!

Am Hügel strahlt der Mond, die grauen Wolken jagen
Schnell übers Tal hinaus, wo alle Wälder klagen.

Das Bächlein schleicht hinab, von abgestorbnen Hainen
Trägt es die Blätter fort mit halbersticktem Weinen.

Nie hört ich einen Quell so leise traurig klingend,
Die Weid am Ufer steht, die weichen Äste ringend.

Und eines toten Freunds gedenkend lausch ich nieder
Zum Quell, er murmelt stets: wir sehen uns nicht wieder!

Horch! plötzlich in der Luft ein schnatterndes Geplauder:
Wildgänse auf der Flucht vor winterlichem Schauder.

Sie jagen hinter sich den Herbst mit raschen Flügeln,
Sie lassen scheu zurück das Sterben auf den Hügeln.

Wo sind sie? ha! wie schnell sie dort vorüberstreichen
Am hellen Mond und jetzt unsichtbar schon entweichen;

Ihr ahnungsvoller Laut läßt sich noch immer hören,
Dem Wandrer in der Brust die Wehmut aufzustören.

Südwärts die Vögel ziehn mit eiligem Geschwätze;
Doch auch den Süden deckt der Tod mit seinem Netze.

Natur das Ewge schaut in unruhvollen Träumen,
Fährt auf und will entfliehn den todverfallnen Räumen.

Der abgerißne Ruf, womit Zugvögel schweben,
Ist Aufschrei wirren Traums von einem ew’gen Leben.

Ich höre sie nicht mehr, schon sind sie weit von hinnen;
Die Zweifel in der Brust den Nachtgesang beginnen:

Ists Erdenleben Schein? – ist es die umgekehrte
Fata Morgana nur, des Ew’gen Spiegelfährte?

Warum denn aber wird dem Erdenleben bange,
Wenn es ein Schein nur ist, vor seinem Untergange?

Ist solche Bängnis nur von dem, was wird bestehen,
Ein Widerglanz, daß auch sein Bild nicht will vergehen?

Dies Bangen auch nur Schein? So schwärmen die Gedanken,
Wie dort durchs öde Tal die Herbstesnebel schwanken.


IV. [25:36]

– Ruhig und leise (testo: Herbst di Lenau)

Rings ein Verstummen, ein Entfärben:
Wie sanft den Wald die Lüfte streicheln,
Sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln;
Ich liebe dieses milde Sterben.

Von hinnen geht die stille Reise,
Die Zeit der Liebe ist verklungen,
Die Vögel haben ausgesungen,
Und dürre Blätter sinken leise.

Die Vögel zogen nach dem Süden,
Aus dem Verfall des Laubes tauchen
Die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen,
Die Blätter fallen stets, die müden.

In dieses Waldes leisem Rauschen
Ist mir als hör’ ich Kunde wehen,
daß alles Sterben und Vergehen
Nur heimlich still vergnügtes Tauschen.


V. [28:17]

– Rasch und kräftig (testo: Der einsame Trinker di Lenau)

«Ach, wer möchte einsam trinken,
Ohne Rede, Rundgesang,
Ohne an die Brust zu sinken
Einem Freund im Wonnedrang?»

Ich; – die Freunde sind zu selten;
Ohne Denken trinkt das Tier,
Und ich lad aus andern Welten
Lieber meine Gäste mir.

Wenn im Wein Gedanken quellen,
Wühlt ihr mir den Schlamm empor,
Wie des Ganges heilge Wellen
Trübt ein Elephantenchor.

Dionys in Vaterarme
Mild den einzlen Mann empfing,
Der, gekränket von dem Schwarme,
Nach Eleusis opfern ging.

– Allegretto (ruhig) [29:57]

– Breiter (testo: Impromptu di Lenau) [31:46]

O Einsamkeit! wie trink ich gerne
Aus deiner frischen Waldzisterne!

– Allegretto tranquillo (testo: Heerwagen, mächtig Sternbild der Germanen di Keller) [32:16]

Heerwagen, mächtig Sternbild der Germanen,
das du fährst mit stetig stillem Zuge
über den Himmel deine herrliche Bahn,
von Osten aufgestiegen alle Nacht!
O fahre hin und kehre täglich wieder!
Sieh meinen Gleichmut und mein treues Auge,
das dir folgt so lange Jahre!
Und bin ich müde, o so nimm die Seele,
die so leicht an Wert, doch auch an üblem Willen,
nimm sie auf und laß sie mit dir reisen,
schuldlos wie ein Kind, das deine Strahlendeichsel
nicht beschwert, hinüber!
ich spähe weit, wohin wir fahren.


Othmar Schoeck

Sestetto a 4 mani

Salomon Jadassohn (13 agosto 1831 - 1902): Sestetto in sol maggiore per pianoforte a 4 mani, 2 violini, viola e violoncello op. 100 (1888). Bracha Eden e Alexander Tamir, pianoforte; membri del quartetto d’archi non identificati.

  1. Sostenuto –  Allegro ma non troppo vivace
  2. Adagio serioso [10:39]
  3. Finale: Allegretto grazioso, ma un poco vivo – Più mosso [16:44]

Allegretto grazioso

Giuseppe Gherardeschi (1759 - 6 agosto 1815): Sonata IV in mi bemolle maggiore per clavicembalo, violino e basso. Fëdor Stroganov, clavicembalo; Tat’jana Grindenko, violino; Nikita Kočergin, violoncello.

  1. Allegro assai
  2. Adagio assai [5:52]
  3. Rondò: Allegretto grazioso [11:59]

RV 522 & BWV 593

Antonio Vivaldi (1678 - 28 luglio 1741): Concerto in la minore per 2 violini, archi e continuo op. 3 (L’estro armonico, 1711) n. 8, RV 522. Ensemble Tafelmusik, dir. Jeanne Lamon.

  1. Allegro
  2. Larghetto e spiritoso [3:21]
  3. Allegro [6:15]

RV 522


Johann Sebastian Bach (1685 - 28 luglio 1750): Concerto in la minore per organo BWV 593, trascrizione del Concerto RV 522 di Vivaldi. Simon Preston.

  1. (Allegro)
  2. Adagio [4:28]
  3. Allegro [8:33]

BWV 593

Greensleeves – XIX 🇮🇹

Con il suo ensemble, The Broadside Band, Jeremy Barlow ha lavorato a lungo e proficuamente sulle musiche utilizzate da Johann Christoph Pepusch nell’Opera del mendicante (The Beggar’s Opera, 1728) di John Gay: la quale è l’unica ballad opera di cui si parli ancora ai nostri giorni, grazie anche al rifacimento brechtiano del 1928, Die Drei­groschenoper, che adotta però musiche originali composte da Kurt Weill. Per l’Opera del mendicante invece, com’è noto, Pepusch adattò i testi di Gay a melodie che all’epoca avevano una certa notorietà, prendendole a prestito da broadside ballads, arie d’opera, inni religiosi e canti di tradizione popolare.
Oltre a produrre un’edizione completa del lavoro di Gay e Pepusch, Barlow e la sua band hanno inciso (per Harmonia Mundi, 1982) anche un’antologia degli airs più famosi (in tutto nove brani), di ciascuno dei quali proponendo non solo la versione dell’Opera del mendicante ma anche la composizione originale e eventuali altre sue trasformazioni, varianti e parodie.
L’ultima sezione dell’antologia, che qui sottopongo alla vostra attenzione, è dedicato a Greensleeves. Comprende, nell’ordine:

  1. una improvvisazione sul passamezzo antico, eseguita al liuto da George Weigand

  2. Greensleeves, la più antica versione nota della melodia (dal William Ballet’s Lute Book, c1590-1603) con la più antica versione nota del testo (da A Handful of Pleasant Delights, 1584), cantata da Paul Elliott accompagnato al liuto da Weigand [1:13]

    Alas, my love, you do me wrong,
    To cast me off discourteously.
    And I have loved you so long,
    Delighting in your company.

     Greensleeves was all my joy,
     Greensleeves was my delight,
     Greensleeves was my heart of gold,
     And who but my Lady Greensleeves.

    I have been ready at your hand,
    To grant whatever you wouldst crave,
    I have both waged life and land,
    Your love and goodwill for to have.

    Well I will pray to God on high
    That thou my constancy mayst see,
    And that yet once before I die,
    Thou wilt vouchsafe to love me.

    Greensleeves, now farewell, adieu,
    God I pray to prosper thee,
    For I am still thy lover true,
    Come once again and love me.

  3. Greensleeves, la versione più diffusa all’inizio del Seicento, secondo William Cobbold (1560 - 1639) e altri autori, con improvvisazioni eseguite da Weigand alla chitarra barocca e da Rosemary Thorndycraft al bass viol [4:07]

  4. la versione dell’Opera del mendicante che già conosciamo, interpretata ancora da Elliott a solo [5:27]

  5. un misto di tre jigs irlandesi eseguito da Barlow al flauto e da Alastair McLachlan al violino [6:03]:
    A Basket of Oysters (da Moore’s Irish Melodies, 1834)
    A Basket of Oysters or Paddythe Weaver (Aird’s selection, 1788)
    Greensleeves (versione raccolta a Limerick nel 1852)

Greensleeves – XIX 🇬🇧

With his ensemble, The Broadside Band, Jeremy Barlow worked extensively and profitably on the music used by Johann Christoph Pepusch in John Gay’s The Beggar’s Opera (1728): it is the only ballad opera still being talked about in our days, thanks also to Bertolt Brecht’s 1928 remake, Die Dreigroschenoper, which however has original music composed by Kurt Weill. It is not the same for The Beggar’s Opera: Gay’s lyrics were in fact adapted by Pepusch to melodies that at the time already had a certain notoriety, borrowing them from broadside ballads, opera arias, religious hymns and folk songs.
Barlow and his band have recorded a complete edition of Gay and Pepusch’s work, as well as an anthology of its most famous airs (nine pieces in all), of each of which they presented not only The Beggar’s Opera version, but also the original composition and some of its variants and parodies.
The last track of the anthology, the one I submit to your attention here, is dedicated to Greensleeves. It includes, in order:

  1. a lute extemporisation on passamezzo antico ground, performed by George Weigand

  2. Greensleeves, earliest version of melody (from William Ballet’s Lute Book, c1590-1603) with earliest surviving words (A Handful of Pleasant Delights, 1584), sung by Paul Elliott accompanied on lute by Weigand [1:13]

    Alas, my love, you do me wrong,
    To cast me off discourteously.
    And I have loved you so long,
    Delighting in your company.

     Greensleeves was all my joy,
     Greensleeves was my delight,
     Greensleeves was my heart of gold,
     And who but my Lady Greensleeves.

    I have been ready at your hand,
    To grant whatever you wouldst crave,
    I have both waged life and land,
    Your love and goodwill for to have.

    Well I will pray to God on high
    That thou my constancy mayst see,
    And that yet once before I die,
    Thou wilt vouchsafe to love me.

    Greensleeves, now farewell, adieu,
    God I pray to prosper thee,
    For I am still thy lover true,
    Come once again and love me.

  3. Greensleeves, the most widespread version at the beginning of the seventeenth century, according to William Cobbold (1560 - 1639) and other authors, with improvisations performed by Weigand on baroque guitar and by Rosemary Thorndycraft on bass viol [4:07]

  4. The Beggar’s Opera version (we already know it) sung by Elliott a solo [5:27]

  5. a medley of three Irish jigs performed by Barlow on flute and Alastair McLachlan on violin [6:03]:
    A Basket of Oysters (da Moore’s Irish Melodies, 1834)
    A Basket of Oysters or Paddythe Weaver (Aird’s selection, 1788)
    Greensleeves (collected Limerick 1852).

Lamento d’Olimpia

Giovanni Bononcini (18 luglio 1670 - 1747): Il lamento d’Olimpia, cantata da camera per 1 voce, 2 violini e basso continuo (pubblicata in Cantate e duetti dedicati alla Sacra Maestà di Giorgio, re della Gran Bretagna, Londra 1721). Gloria Banditelli, contralto; Ensemble Aurora, dir. Enrico Gatti.

I. Preludio: Affettuoso – Allegro

II. Recitativo [3:32]

Le tenui rugiade
scotea dal carro d’or sull’erbe e i fiori
la rubiconda Aurora
allor ch’Olimpia, non ben desta ancora,
dell’amante infedele
vedova a un tratto ritrovò le piume.
Sciolse la tema dell’incerto danno
le reliquie del sonno in su i bei lumi;
e sospesa e tremante
dal lido al letto e dalla selva al lido,
chiamando il nome infido,
poiché più volte riportò le piante,
su la cima d’un sasso,
il guardo fisse entro l’aere dubbioso,
e, fra mille lamenti,
queste all’aure spiegò voci dolenti.

III. Aria: Affettuoso [4:48]

Vasto mar,
balze romite
deh mi dite,
il mio bene
ov’è, che fa.
Onde quiete,
aure serene
erbe, fiori,
ombrose piante,
il mio bene
se sapete,
rispondete
per pietà.

IV. Recitativo [8:47]

Lassa, che son la luce
la mia doglia s’avanza.
Io veggio, oh Dio, le gonfie
ingannatrici vele
dello sposo infedele
fuggir per l’acque, e portar lunge il vento
colla nave spergiura il mio lamento
Queste, Bireno ingrato,
son le promesse, il fido amore è questo?
Quanti, quanti pur dinanzi,
sotto il silenzio dell’ombrosa notte
e il tremolar delle invocate stelle,
giuramenti non fe’ d’esser costante!
Misera Olimpia, abbandonata amante,
in qual mente, in qual seno
più luogo avrà la vereconda fede,
s’io son schernita e m’ingannò Bireno?

V. Aria: Con spirito [10:20]

Quando dicea d’amarmi
allor volea lasciarmi
e mi tradiva allor.
Di mille inganni fabro
fede giurava il labro,
ed era infido il cor .


Il mio primo Byrd

William Byrd (c1540 - 4 luglio 1623): The Earl of Salisbury Pavan (1612 o prima). Simone Stella, spinetta.

Il titolo di questo post non fa riferimento a una raccolta di pezzi facili, bensì al mio primo incontro con la musica di Byrd, che avvenne, eoni fa, appunto per il tramite di questa bella pavana. Brano assai apprezzato da diversi musicisti, britannici e no, alcuni dei quali l’hanno elaborato per organici differenti: oltre alla trascrizione di sir Barbirolli (I movimento della sua Elizabethan Suite) ne segnalo una per quartetto d’archi di John Liberatore e un’altra, piena di pathos, concepita per un ampio complesso sinfonico da Leopold Stokowski:


Da sottolineare il fatto che Stokowski ha utilizzato come sezione centrale un’altra composizione di Byrd, una giga tratta dal Fitzwilliam Virginal Book (n. CLXXXI), e non una delle due gagliarde associate alla pavana nella prima edizione a stampa (il volume antologico Parthenia, del 1612).

Fernando De Luca, clavicembalo.